Was für ein Stress schon am frühen Morgen. Beide Kinder direkt auf Betriebstemperatur, und zwar nicht auf die angenehme Art. Manchmal fragt man sich ja, ob die morgens heimlich irgendwo einen doppelten Espresso trinken, während man selbst noch versucht, überhaupt zu verstehen, welcher Wochentag ist.
Der Vormittag war dann mit Heimwerken gefüllt. Man hat ja immer irgendwas am Haus zu tun. Dafür hab ich zwischendurch eine ziemlich coole Budgetplanungs-App gefunden, die tatsächlich sowohl auf Fedora als auch auf iOS läuft. Manchmal geschehen eben doch noch kleine Wunder. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob ich damit meine Finanzen in den Griff bekomme oder künftig einfach nur hübscher dokumentiere, wie das Geld verschwindet.
Mittags gab's aufgetaute Kartoffelsuppe. Und die war geil. Ich finde, das darf man auch mal festhalten. Nicht jedes kulinarische Erlebnis muss mit drei Stunden Vorbereitung und einem Instagram-tauglichen Teller verbunden sein.
Am Nachmittag stand dann Kürbiskaufen für Halloween auf dem Programm. Familienausflug, nur dass man am Ende Gemüse nach Hause schleppt, das man anschließend mit Messern bearbeiten darf. Was soll da schon schiefgehen?
Allerdings kratzt es schon wieder irgendwo im Hals. Hat mich die Kleine etwa schon wieder angesteckt? Ich hatte eigentlich gehofft, dass mein Immunsystem inzwischen verstanden hat, wie dieser Kindergartenbetrieb funktioniert. Aber offenbar sind wir da noch in der Testphase.
#AmEndeDesTages wollte ich mir dann noch Wallander anschauen. Hatte ich irgendwie besser in Erinnerung. Nach ein bisschen Recherche dann die Erkenntnis: Ach, natürlich. Der Wallander mit Kenneth Branagh war der gute. Nicht das schwedische Original. Wieder was gelernt. Oder auch nicht, denn jetzt muss ich erst mal schauen, wo ich den anderen wiederfinde.
Vergesst nicht die Zeitumstellung und Gute Nacht